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Trauergruppe

Papiersterne erinnern im Ricam Hospiz an die Verstorbenen.

Papiersterne erinnern im Ricam Hospiz an die Verstorbenen

Das Ricam Hospiz bietet Trauernden sowohl in Einzelgesprächen als auch in der angeleiteten Selbsthilfegruppe eine geschützte Atmosphäre, um sich auf ihre ganz eigene Trauer einlassen zu können. Trauern ist schmerzhaft. Es ist menschlich, dass wir versuchen, Schmerzen zu vermeiden. Die Unterdrückung von Trauergefühlen kann jedoch körperlichen und seelischen Schaden anrichten und kostet auf alle Fälle mehr Energie als das Durchleben der Trauer. Zu trauern bedeutet wesentlich mehr als einfach nur traurig zu sein: In der Trauer werden verschiedene Gefühle erlebt, und wenn wir uns darauf einlassen, treten wir in einen psychischen Prozess, der es uns ermöglicht, den Verlust zu verarbeiten und uns letztlich wieder auf das Leben einzulassen. Es gibt verschiedene Wege, mit Trauer umzugehen. Aber Trauer kann man teilen, anderen mitteilen. Dazu braucht es mitfühlende Menschen und oft auch professionelle Begleitung. Es gehört zum Selbstverständnis des Ricam Hospizes, Trauernden auch nach dem Tod ihres Angehörigen beizustehen. Das Ricam Hospiz bietet Trauernden sowohl in Einzelgesprächen als auch in der angeleiteten Selbsthilfegruppe eine geschützte Atmosphäre, um sich auf ihre ganz eigene Trauer einlassen zu können. Die Anleiterin unterstützt die individuellen Trauerprozesse und hilft, sie in den gemeinsamen Gruppenprozess zu integrieren. Es gibt Raum für Gespräche und Stille und es ist möglich, mit kreativen Mitteln zu arbeiten (Naturmaterialien, Farbe, Ton, Musik, Bewegung u.a.)