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„Letzte Lieder“ für Hospizbau

Am Vorabend des Totensonntags haben 800 Gäste der Ricam Hospiz Stiftung das Benefizevent „Letzte Lieder“ in der Marienkirche in Berlin besucht. Sterbenskranke Menschen im Hospiz hatten Monate zuvor von Liedern erzählt, die für sie im Leben bedeutsam gewesen waren. Ihre Geschichten wurden von der Schauspielerin Eva Mattes und Grimme-Preisträger Christoph Maria Herbst vorgelesen. Unter der Schirmherrschaft des Berliner Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, interpretierten zahlreiche Musiker letzte Liedwünsche.

...und die Welt steht still -


Letzte Lieder und Geschichten


Sterbende Menschen erzählen von der Musik ihres Lebens




Die Lieder des Abends waren so unterschiedlich wie die Menschen, die sie sich gewünscht hatten. Sie reichten von David Bowie, Herbert Grönemeyer über Paul Gerhardt und Whitney Houston bis hin zu Monteverdi und Nirvana. Volkslied stand neben Popsong, Streichquartett neben Schlagzeug. Unter den 50 Künstlern befanden sich unter anderem das MarienVokalensemble, die Mädchenband Ason und zahlreiche weitere Musiker aus Klassik und Pop. Bei freiem Eintritt wurde am Konzertabend in der St. Marienkirche um Spenden gebeten. Am Abend spendete das Publikum 9.300 Euro. Am Tag darauf wurden online 1.140 Euro gespendet. Die Spenden fließen in den Aufbau des Hospizzentrums der Ricam Hospiz Stiftung mit Berlins erstem Tageshospiz für Erwachsene. Die „Letzten Lieder“ in Berlin wurden durch die Unterstützung zahlreicher Berliner Unternehmen, der Mariengemeinde und des Bezirksamtes Neukölln realisiert.
Weitere Informationen: www.ein-augenblick-leben.de/letzte-lieder/