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Die Flower-Power-Gruppe

Im Gespräch Edelgard und Konni (ehrenamtliche Mitarbeiter_innen der Flower Power Gruppe):

Wo kommen eigentlich die vielen Pflanzen her?
Wir bekommen die Pflanzen von der JVA und von einer Gärtnerei geschenkt. Manchmal bringen wir auch welche aus unseren eigenen Garten mit.
Die Pflanzen müssen ja gut gepflegt werden.

Wie teilt Ihr die Arbeit auf? Wir haben für den Sommer einen Plan und jeden Tag kommt jemand zum Gießen. Am Mittwochvormittag werden alte Blüten und Blätter entfernt und auch sonst bekommen die Pflanzen das was sie gerade brauchen. Im Moment kennzeichnen wir zum Beispiel die Pflanzen, die ein geschütztes Winterlager brauchen. An den gelben Schleifen könnt Ihr das erkennen. Zweimal im Jahr gibt es dann noch einen Gartentag. Diesmal ist der stille Garten wieder flott gemacht worden. Im Frühjahr haben wir uns um den überdachten Bereich gekümmert.

Wo ist denn das Winterlager der Pflanzen? Einige Pflanzen kommen in die Bendastrasse, andere stellen wir windgeschützt in eine Ecke im stillen Garten und andere Pflanzen bleiben stehen, werden aber von uns eingepackt.

Gibt es ein Konzept für die Bepflanzung? Wir machen das immer ein wenig anders. Je nachdem, was wir für Pflanzen bekommen und welche Jahreszeit wir haben. Wir versuchen, dass immer etwas blüht. Deshalb haben wir auch zwei Pflanzzeiten. Einmal im Frühjahr für die Frühblüher wie Stiefmütterchen und Primeln und so im Juni kommen die Sommerblüher raus. Manchmal setzen wir in einen Topf gleichzeitig eine frühblühende Pflanze und eine die im Sommer blüht.

Woher habt Ihr das Wissen, wie so ein Garten gepflegt werden muss? Wir haben seit 50 Jahren einen eigenen Garten.

Bekommt Ihr Rückmeldungen von Patient_innen, Besuchern und Mitarbeiter_innen? Ja, sehr viel. Wir bekommen ganz viele freudige Gesichter zu sehen und ganz viel Anerkennung ausgesprochen. Das macht die Arbeit für den Garten auch sehr schön.