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Ricam Hospiz zeichnet die Charta für Sterbende

Das Ricam Hospiz hat die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen gezeichnet. Die Leiterin des Ricam Hospizes, Dorothea Becker, unterschrieb das Grundsatzpapier zu Beginn des Jahres in Berlin.
Ziel der Charta ist es, die Bedingungen und die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender zu verbessern. Ausgehend von einer Darstellung der aktuellen Situation stellt das Grundsatzpapier handlungsleitende Normen auf und formuliert Selbstverpflichtungen für die Bereiche Politik, Versorgungsstrukturen, Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie Forschung und Qualitätsmanagement.
Die Charta-Unterzeichner verpflichten sich unter anderem dazu, „Bestrebungen nach einer Legalisierung der Tötung auf Verlangen durch eine Perspektive der Fürsorge und des menschlichen Miteinanders. entgegenzuwirken.“ Desweiteren setzen sie sich dafür ein, dass alle Betroffenen Zugang zu einer bedarfsgerechten und vernetzten Versorgung erhalten.
Die jahrelange kontinuierliche Arbeit des Ricam Hospizes findet in den Leitsätzen der Charta Bestätigung. Mit der Unterzeichnung der Charta möchte das Ricam Hospiz auf die allgemeine gesellschaftspolitische Relevanz des Themas hinweisen.
Träger der Charta sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK). Rund 200 Expertinnen und Experten beteiligten sich in fünf Arbeitsgruppen und am Runden Tisch an diesem nationalen Projekt – eingebettet in die internationale Initiative „Budapest Commitments“. Unterstützt wird der Charta-Prozess durch die Robert Bosch Stiftung sowie die Deutsche Krebshilfe.
weitere Informationen: www.charta-fuer-sterbende.de
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Ricam Hospiz zeichnet die Charta für Sterbende
Pressemitteilung Nr. 1/2011
Datum
12. Januar 2010
Pressekontakt
Maik Turni,
Öffentlichkeitsarbeit
Tel 030 6288800
mturni@ricam-hospiz.de