Aktuelle Ausgabe
Titelthema:
Danach... Gespräche mit Hinterbliebenen

Die lebenszeit erhalten Sie in den Kinos der Yorck-Kinogruppe, in Mieterbüros der "Stadt und Land", der degewo und des wbv Neuköllns und an vielen anderen Orten Berlins.

Die lebenszeit wird im Druckhaus Spandau als Spende ans Ricam Hospiz gedruckt.
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lebenszeit – Magazin für Diskurs und Ethik am Lebensende

Editorial der Ausgabe 4: Epikurs Erbe

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vor ein paar Wochen lehnten sich einige Bewohner eines kleinen Stadtteils im Süden Hamburgs gegen den Bau eines Hospizes in der Nachbarschaft auf. Sie fürchteten einen Wertverlust ihrer Grundstücke undforderten einen Sichtschutz, der den Blick auf die Sterbenden verdecke. Prompt sprach der SPIEGEL von fehlender Nächstenliebe in dieser Siedlung.

Wieder bei Trost sein

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In dieser Ausgabe kommen Hinterbliebene zu Wort. Obwohl jede Trauer einzigartig ist und ihre eigene Geschichte hat, so scheint ein Merkmal universell: Trauer teilt sich mit. Meist unterstützen dann Familie und Freunde die Trauernden. Manchmal brauchen Trauernde aber auch professionelle Trauerbegleitung.
Über die Wirkung von Trauerbegleitung schreibt unsere Gastautorin, Monika Müller, Mitherausgeberin des neuen Fachmagazins »Leidfaden«.

Hinterbliebene erzählen: Der Schild der Athene

(C) Sibylle Baier

Renate Siebecke fotografiert leidenschaftlich gern. Als ihr Mann an einem Hirntumor erkrankte, erschien es ihr selbstverständlich, alles mit der Kamera zu dokumentieren. Die Fotos haben ihr geholfen zu trauern. Renate und Günter Siebecke waren 52 Jahre verheiratet. Er starb im Januar 2011.

Weihnachten im Ricam Hospiz

Weihnachtsgrüße aus dem Ricam Hospiz

eine Weihnachtsgeschichte

»Heiligabend ist kein Datum, es ist ein Fest«, erzählt mir Dorothea, die Leiterin des Ricam-Hospizes im Berliner Stadtteil Neukölln. »Und manche Patienten feiern es früher als andere.« Ich hatte mich erkundigt, wie man in einem Hospiz, das ja für schwerkranke und sterbende Menschen da ist, den Advent und Weihnachten feiert. Denn eigentlich hatte Dorothea mir auf meine Frage mit diesem einen Satz schon alles Entscheidende gesagt: Im Hospiz feiert man Weihnachten nach den Vorgaben und Bedürfnissen der Patienten. In einem Fall wurde die Weihnachtsgans schon in den ersten Novembertagen serviert, da es sich abzeichnete, dass Herr Schneider nur noch kurz zu leben hatte.

Das letzte Fest – das letzte Tabu

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Nachdem der Filmemacher Andreas Dresen in seinem Film “Wolke 9” die Sexualität im Alter ins Bild gesetzt hat, versucht er sich nun am letzten Tabu des Films, dem Tod. Sein Grenzgänger zwischen Spiel- und Dokumentarfilm beobachtet den unabwendbaren Angriff eines Tumors auf eine Familie

Betty

Elke R. Steiner

Doreen Pless besucht seit 2009 schwerstkranke Menschen zu Hause und begleitet sie während der letzten Lebenszeit. Ihr Bericht über »Betty« gibt einen Einblick in die Arbeit ambulanter Hospizhelfer.