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800 Menschen hörten „Letzte Lieder“

Über 800 Gäste folgten der Einladung der Ricam Hospiz Stiftung am 21.11.2015 in die St. Marienkirche und lauschten dort den „Letzten Liedern und Geschichten von Menschen im Hospiz“. Sterbenskranke Menschen im Hospiz hatten von Liedern erzählt, die für sie im Leben bedeutsam waren. Ihre Lieder wurden von 50 Musikerinnen und Musikern gesungen und ihre Geschichten […]

Foto:Lena-obst
Über 800 Gäste folgten der Einladung der Ricam Hospiz Stiftung am 21.11.2015 in die St. Marienkirche und lauschten dort den „Letzten Liedern und Geschichten von Menschen im Hospiz“. Sterbenskranke Menschen im Hospiz hatten von Liedern erzählt, die für sie im Leben bedeutsam waren. Ihre Lieder wurden von 50 Musikerinnen und Musikern gesungen und ihre Geschichten von den Schauspielern Hansi Jochmann und Christoph Maria Herbst gesprochen.

Der Projektinitiator und Regisseur Stefan Weiler mit der Schauspielerin Hansi Jochmann und dem Schauspieler Christoph Maria Herbst - Foto: (C) Philip Kirste
Der Projektinitiator und Regisseur Stefan Weiler mit der Schauspielerin Hansi Jochmann und dem Schauspieler Christoph Maria Herbst – Foto: (C) Philip Kirste

„…und die Welt steht still… Letzte Lieder und Geschichten von Menschen im Hospiz“ ist ein außergewöhnliches Benefiz-Projekt zwischen Dokumentation, Kunst, Theater und Musik. Das Publikum zeigte sich tief bewegt. Am Ende wollte der Beifall für das Musikensemble und die Sprecher Hansi Jochmann und Christoph Maria Herbst fast kein Ende finden. Nicht wenige Gäste sagten beim Gehen, sie seien von dieser Veranstaltung beschenkt worden und hätten eine solch wunderschöne Veranstaltung nie zuvor erlebt. Die „Letzten Lieder“ werden bei vielen noch lange nachklingen.

Entstanden sind die Geschichten in Gesprächen, die der Initiator des Projekts, Stefan Weiller, mit Patienten unter anderem im Ricam Hospiz in Berlin-Neukölln geführt hat.

Über 50 Musiker_innen beteiligten sich am Projekt - Foto: (C) Philip Kirste

Über 50 Musiker_innen beteiligten sich am Projekt – Foto: (C) Philip Kirste

Die Lieder des Abends waren so unterschiedlich wie die Menschen, die sie sich wünschten. Sie reichten von Grönemeyer und Johnny Cash über Paul Gerhardt und Whitney Houston bis hin zu Monteverdi und David Bowie. Volkslied stand neben Popsong, Streichquartett neben Schlagzeug. Unter den Künstlern befanden sich unter anderem Musikerinnen der Deutschen Oper, das Marien Vokalensemble, die Mädchenband Ason, die Countryband Men In Black, die Chansonsängerin Vivian Kanner und der Akkordeonist Maxim Shagaev.

Unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Neuköllns, Dr. Franziska Giffey, wurde am Konzertabend in der St. Marienkirche um Spenden gebeten. 6293 Euro wurden am Abend gespendet. Die Spenden fließen zu 100% in den Aufbau eines ambulanten Hospizzentrums der Ricam Hospiz Stiftung. Es soll schwerkranken Menschen tagsüber oder auch nachts ein- bis mehrmals wöchentlich offenstehen. Die „Letzten Lieder“ wurden durch die Unterstützung zahlreicher meist Berliner Unternehmen, der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, des Neuköllner Gesundheitsstadtrats Falko Liecke, der am Abend als stellvertretender Bürgermeister Frau Dr. Giffey vertrat und den Abend eröffnete, sowie des Bezirksamtes Neukölln und aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, LV Berlin ermöglicht.

Weitere Informationen über das Ricam Hospiz und das geplante Projekt finden Sie im Interview mit Dorothea Becker, der Geschäftsführerin des Ricam Hospizes.

Letzte-Lieder-Sponsoren

Ausgewählte Pressestimmen:

TV: rbb aktuell, 21.11.2015 21:50
Berliner Morgenpost, 19.09.2015
Berliner Morgenpost, 19.11.2015
Berliner Woche 18.11.2015

Über das Projekt wurde außerdem in der B.Z. ganzseitig, im Tagesspiegel, Rudow aktuell u.a. berichtet.

Begleitheft der Berlin-Premiere des dokumentarischen Kunstprojekts am 21.11.2015 in der St.Marienkirche

Der Flyer als PDF-Download

Weitere Informationen über das Projekt von Stefan Weiller:
www.letzte-lieder.de